Willkommen beim NABU Ober-Eschbach


Unsere NABU-Ortsgruppe im südöstlichen Stadtteil Bad Homburgs ist seit 69 Jahren für den Natur- und Umweltschutz aktiv.

Schülerinnen sammeln Spende für NABU bei Umwelt-Flohmarkt | Foto: privat
Schülerinnen sammeln Spende für NABU bei Umwelt-Flohmarkt | Foto: privat

NABU erhält große Spende von Schülerinnen

01.07.2022: Die nächste Generation wird aktiv: einige Mädchen der Klasse 4c der Friedrich-Ebert-Schule in Bad Homburg-Gonzenheim überlegten schon länger, wie sie einen eigenen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten können. Im Alleingang ohne Erwachsene gründeten sie einen Umweltclub und trafen sich freitags nach der Schule und tauschten ihre Ideen aus. Schnell war klar, als erstes konkretes Projekt wollten sie einen Flohmarkt für die Umwelt organisieren.

Mehr dazu siehe nachstehend.

Plakette Schwalbenfreundliches Haus | NABU
Plakette Schwalbenfreundliches Haus | NABU

Schwalbenfreundliches Haus in Gonzenheim ausgezeichnet

23.06.2022: Familie Reuter aus Bad Homburg - Gonzenheim hatte sich für die Auszeichnung „Schwalbenfreundliches Haus“ beim NABU beworben. Am Haus sind mehrere Nistkästen für Mehlschwalben angebracht, und in den letzten Jahren haben dort auch schon fleißig Schwalben gebrütet. Mangels Ortsgruppe in Gonzenheim wurden Urkunde und Plakette und ein Dankeschön des NABU Ober-Eschbach jetzt von der Vorsitzenden überbracht.

Mehr dazu siehe nachstehend.

 

Müllfund am Taunengraben | Günter Schuchmann
Müllfund am Taunengraben | Günter Schuchmann

Illegale Müllablagerung Nähe Erdbeerhalle

14.06.2022: Dieser Müll wurde kürzlich in der Nähe der Erdbeerhalle am Taunengraben illegal entsorgt. Müll hat in der Landschaft nichts zu suchen. Zum Glück wurde die Müllkippe schnell entdeckt und der Stadtpolizei gemeldet.

 



Schülerinnen organisierten Flohmarkt für die Umwelt - NABU freut sich über große Spende

Schülerinnen überreichen Heike Bergmeier vom NABU (Mitte) den Spendenscheck | Foto: privat
Schülerinnen überreichen Heike Bergmeier vom NABU Ober-Eschbach (Mitte) den Spendenscheck | Foto: privat

 

01.07.2022: Die nächste Generation wird aktiv: einige Mädchen der Klasse 4c der Friedrich-Ebert-Schule in Bad Homburg-Gonzenheim überlegten schon länger, wie sie einen eigenen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten können. Im Alleingang ohne Erwachsene gründeten sie einen Umweltclub und trafen sich freitags nach der Schule und tauschten ihre Ideen aus. Schnell war klar, als erstes konkretes Projekt wollten sie einen Flohmarkt für die Umwelt organisieren.

 

Ganz in Eigenregie verteilten sie die verschiedenen Aufgaben zur Vorbereitung untereinander– Bilder malen, Armbänder basteln, Kuchen und andere Leckereien vorbereiten, Info-Flyer vorbereiten und verteilen. Eltern und Lehrkräfte waren überrascht und beeindruckt vom Engagement der Kinder. Auf der Zielgeraden gab es von ihnen noch ein bisschen Unterstützung. Dann konnte es losgehen. Am 03. Juni 2022 boten die Mädchen ihre selbst gemachten Produkte und Flohmarktartikel, Spiele und Bücher an. Nach zwei Stunden hatten sie Verkaufserlöse und Spenden in Höhe von 500 Euro eingenommen – was für ein Erfolg!

 

Am 01. Juli übergaben die Mädchen symbolisch in Form eines selbst gemalten Schecks ihre Spende an Frau Heike Bergmeier, Vorsitzende der NABU-Ortsgruppe Ober-Eschbach. Dort freut man sich riesig über die Spende, die für den Schutz der Natur und den Erhalt der Artenvielfalt direkt vor unserer Haustür verwendet wird. Als kleines Dankeschön des NABU gab es für alle eine Anleitung für Wildbienen-Hotelgründer*innen und einen Naturschutzmacher-Sticker.

 

Das nächste Projekt der Mädchen ist auch schon fest geplant. Kurz vor den Sommerferien treffen sie sich am Seedammbad, um entlang des Eschbachs Müll einzusammeln.

 


Schwalbenfreundliches Haus in Gonzenheim ausgezeichnet

Carola Reuter aus Gonzenheim freut sich über die Auszeichnung | Heike Bergmeier
Carola Reuter aus Gonzenheim freut sich über die Auszeichnung | Heike Bergmeier

23.06.2022: Familie Reuter aus Bad Homburg - Gonzenheim hatte sich für die Auszeichnung „Schwalbenfreundliches Haus“ beim NABU beworben. Am Haus sind mehrere Nistkästen für Mehlschwalben angebracht, und in den letzten Jahren haben dort auch schon fleißig Schwalben gebrütet. Mangels Ortsgruppe in Gonzenheim wurden Urkunde und Plakette und ein Dankeschön des NABU Ober-Eschbach jetzt von der Vorsitzenden überbracht.

 

Mit dieser Aktion des NABU möchte der Naturschutz-verband mehr Menschen dazu bewegen, Nistmöglich-keiten für diese wunderschönen Vögel bereitzustellen. Denn diese Tiere sind leider viel zu selten geworden. Sie finden kaum noch Nahrung und geeignete Nistplätze.

 

Die Mehlschwalbe, erkennbar an ihrem leuchtend weißen Bürzel und Bauch sowie dem tief gekerbten Schwanz, baut ihre fast geschlossenen Nester an rau verputzte Hauswände oder unter geschützten Dach-vorsprüngen. Dabei nutzen Schwalben als ortstreue Tiere gerne alte vorhandene Nester und bessern sie mit frischem Lehm wieder aus. An vielen Orten fehlen jedoch oft Lehmstellen als Baugrundlage. „Offene, feucht gehaltene Bodenstellen helfen den Schwalben, ihre alten Nester zu ersetzen“, erklärte Maik Sommerhage, Vogelexperte des NABU Hessen, jüngst in einer Pressemitteilung. „Wo dies nicht möglich ist, können unter Vorsprüngen in mindestens 2,5 Meter Höhe Kunstnester angebracht werden.“

 

In den letzten Tagen häufen sich die Anrufe besorgter Schwalbenfreunde beim NABU Hessen. „Aus Angst vor Kotspuren an den Wänden werden Mehlschwalben bei Nestbauversuchen verscheucht oder gar ihre Nester mit einem Wasserstrahl zerstört“, ärgert sich Sommerhage. Dabei ließe sich die Verschmutzung mit der Anbringung eines schrägen Kotbretts ca. 50-70 cm unterhalb der Nester ganz einfach dauerhaft vermeiden. Das Brett sei farblich ganz leicht an die neue Fassade anzupassen.

 

„Menschen, die sich für Schwalben engagieren und an ihren Häusern brüten lassen, können sich jederzeit für die Auszeichnung mit einer Plakette und Urkunde ‚Schwalbenfreundliches Haus‘ bewerben, ganz gleich, ob es sich bei dem Gebäude um ein Wohnhaus, Hotel, Bauernhof oder Fabrikgebäude handelt“, lädt der Ornithologe Sommerhage Interessierte zur Teilnahme ein. „Neben der grundsätzlichen Verbesserung ihrer Lebensbedingungen wäre es für die kleinen Flugkünstler allerdings von großer Bedeutung, dass der Mensch ihre Nähe nicht nur duldet, sondern sogar schätzt“, ergänzt er.

 

Hintergrund

 

Mehl- und Rauchschwalbe sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz geschützte Arten. Das heißt, sie dürfen weder gestört, gefangen, getötet noch ihre Quartiere zerstört werden. Der Schutz gilt nicht nur für die Vögel selbst, sondern auch für ihre Nester. Verlassene Schwalbennester dürfen auch nach der Brutzeit nicht zerstört werden, denn diese werden immer wieder genutzt und gegebenenfalls ausgebessert.

 

Wer den Schwalben in Hessen Unterschlupf gewährt und Interesse an der Auszeichnung „Schwalbenfreundliches Haus“ hat, der kann sich beim NABU melden. Per E-Mail oder Post kann man sich mit einem ausgefüllten Antrag für die beliebte Plakette bewerben. Diesen kann man entweder im Internet unter www.NABU.de/schwalben herunterladen oder einfach beim NABU per Mail unter Schwalben@NABU.de anfordern.

 

Alle Infos zur Aktion unter www.nabu.de/schwalben


Grünschnitte während der Brut- und Setzzeit

Liebe Gärtnerinnen und Gärtner,

jetzt grünt und wächst es überall. Hecken, Büsche und Gehölze wuchern in die Höhe und Breite. Schnell ist die Heckenschere angesetzt. Aber Vorsicht. Wir haben jetzt auch die Brut- und Setzzeit vieler Tierarten. Alle Gartenvögel haben derzeit Junge in ihren Nestern.

 

Bitte denken Sie daran: Vor jeglichen Schnittmaßnahmen ist man verpflichtet auf vorhandene Brutstätten zu kontrollieren und bei vorhandenen besetzten Nestern die Arbeiten später vorzunehmen.

Bitte beachten Sie außerdem, dass es vom 1. März bis 30. September nur erlaubt ist, schonende Form- und Pflegeschnitte vorzunehmen. Dies gilt für jegliche Hecken, lebende Zäune, Büsche und andere Gehölze.

 

Für Bäume gelten in privaten Gärten zum Teil andere Vorgaben. Hierzu empfehlen wir, sich vor einer geplanten Maßnahme mit der Unteren Naturschutzbehörde Bad Homburg in Verbindung setzen.

 

Folgende hilfreiche Erläuterungen des Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen geben zu diesem Thema weitergehende Hinweise.

 

Bitte helfen Sie mit, unsere Wildtiere zu schützen.

 

Ihr NABU Ober-Eschbach


Vögel, die vor unserer Haustür leben

Impressionen unserer heimischen Fauna von                                Tierfotograf Peter Wächtershäuser, NABU-Vorstandsmitglied